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Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld

Georg-Keimel-Mittelschule ElsenfeldDie Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld besuchen ca. 250 Schülerinnen und Schüler (Stand Dezember 2018), die in 14 Klassen unterrichtet werden. Im Schulhaus Rück sind die Jahrgangsstufen 5 und 6 untergebracht. Die Schülerzahl pro Klasse liegt durchschnittlich bei 19. Dies liegt daran, dass wir auf Grund des überdurchschnittlichen Anteils von Schülern mit Migrationsanteil viele kleine Klassen bilden konnten und damit eine individuelle Förderung anbieten können.

Seit dem Schuljahr 2010/11 ist unsere Schule eine Mittelschule und gehört dem Mittelschulverbund Main-Elsava an. Damit haben wir das Konzept der Bayerischen Staatsregierung der Weiterentwicklung von der Haupt- zur Mittelschule bei uns umgesetzt. Am 2. Mai 2013 erhielt die Keimelschule die neuen amtliche Bezeichnung "Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld". Die Begriffe "Volksschule" und "Hauptschule" sind damit im Wortschatz unserer Schulart nicht mehr enthalten.

Die M-Klassen zählen inzwischen zu einem festen und wichtigen Bestandteil unserer Schulgemeinschaft. Wir führen aktuell eine siebte, eine achte, eine neunte und zwei zehnte M-Klassen.
Die M-Klasse beginnt mit der 7. Jahrgangsstufe und verleiht mit Bestehen der Abschlussprüfung in der Jahrgangsstufe 10 den mittleren Schulabschluss. Damit gehen die Schülerinnen und Schüler in eine berufliche Ausbildung oder besuchen eine weiterführende Schule (Fachoberschule, Berufsoberschule, Fachakademie oder Gymnasium). Die M-Klasse verändert den Charakter unserer Hauptschule; sie ist auch Angebotsschule. (Download: Informationsbroschüre M-Zug)
 
Vielgestaltig,  bunt und spannend gestaltet sich der Schulalltag an unserer Schule, da alle Weltreligionen und neun Nationen sich Tag für Tag bei uns zum Zusammenleben und Lernen einfinden. Neben den Pflicht- und Wahlpflichtfächern besuchen sehr viele Schüler/innen unsere Arbeitsgemeinschaften, in denen sie ihre Interessen und Neigungen leben, erleben und ausleben können. Sport, Schulgarten und künstlerische Gestaltung sind die Schwerpunkte der Arbeitsgemeinschaften in diesem Schuljahr.

Besondere Schwierigkeiten haben vor allem die Seiteneinsteiger, die ohne Deutschkenntnisse während des Schuljahres zu uns kommen. Für Schüler ohne jegliche Deutschkenntnisse führen wir eine "Deutschklasse" zum besonders intensiven Lernen des Sprachgebrauchs. Wir versuchen durch gezielte Förderung in Deutsch-Förderkursen allen Schülerinnen und Schülern mit wenig Deutschkenntnissen möglichst schnell und effektiv zu helfen. Daneben gibt es je nach Bedarf zusätzlichen Unterricht. Für die Klassen mit hohem Migrationsanteil bieten wir besonders intensive Förderung an: Klassenteilungen und Individuelle Förderung, bei der auch die Förderlehrerin intensiv eingesetzt ist. Auch in den oberen Klassen können wir zusätzliche Förderstunden in Deutsch und Mathematik realisieren.
 
Seit dem Schuljahr 2016/17 führen wir auch die "Deutschklasse" für Kinder und Jugendliche, die neu in Deutschland sind und zuerst einmal die deutsche Sprache lernen wollen und müssen, um dann so bald wie möglich in eine Regel- oder sogar M-Klasse zu wechseln. In der Ü-Klasse haben wir einige geflüchtete Schüler/innen aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea, aber auch Zuzüge aus europäischen Ländern und sogar aus Südamerika.

In den letzten Jahren haben sich unsere Theatergruppe, die Hip-Hop-Tanz AG und die Filmgruppe im Landkreis Miltenberg einen guten Ruf "erspielt", den sie bei verschiedenen Veranstaltungen vor einem großen Publikum unter Beweis stellt. Auch Schulradio und seit 2012/13 eine AG Film haben tolle Erfolge erzielt, so zum Beispiel mit dem Kurzspielfilm "Drei sind einer zu viel" den Titel als bayerischer Landessieger bei den Filmtagen bayerischer Schulen 2013. Leider macht uns der Mangel an Lehrerstunden und Mittelschul-Lehrkräften hier sehr zu schaffen. Wir können derzeit nicht alle zusätzlichen AGs und Wahlfächer anbieten, die wir gerne hätten.
 
Die Berufsorientierung spielt an unserer Schule eine immer wichtigere Rolle.  Ziel der berufsorientierenden Projekte ist es, Jugendliche auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf zu unterstützen. Schon die Sechstklässer werden behutsam auf eine Orientierung in der Berufswelt vorbereitet.
Schülergruppen ab der Jahrgangsstufe 7 (Regel- und M-Klassen) werden zu verschiedenen Aktionen innerhalb und außerhalb der Schule eingeladen. Dabei werden sie von Experten aus der Arbeitswelt und der Berufsberatung tatkräftig unterstützt. Im Rahmen von Betriebserkundungen erhalten sie vor Ort einen Einblick in Betriebe aus dem Handwerk, der Industrie und der Dienstleistung. In einem Planspiel können sie sich intensiv mit ihren Stärken und Schwächen auseinandersetzen und bekommen so Perspektiven aufgezeigt, welche beruflichen Möglichkeiten sie erwarten. Zudem wird im Rahmen der AG das "Bewerbungsprofil" eingeführt, das ihnen dabei hilft, zum "Bewerbungsprofi" zu werden und erfolgreich in das Berufs- und Arbeitsleben zu starten. Unsere Berufseinstiegsbegleiterin, unterstützt Acht- und Neuntklässer bei der Berufswahl weiterhin intensiv. Seit dem letzten Schuljahr steht uns endlich nach langem Ringen eine Jugendsozialarbeiterin ganztags zur Verfügung.

Unsere Schule will Ort der Bildung und Lebensraum zugleich sein.

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